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Info:
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Im Osten Libanons, in der Beka-Ebene zwischen den Flüssen Al Litani und Asi, liegt die Stadt Baalbek mit ca. 50.000 Einwohnern. Im antiken Baalbek in
der Nähe ist eine gut erhaltene, monumentale Tempelanlage aus der Römerzeit zu sehen. Bereits von Weitem sind die sechs korinthischen, 22 m hohen Säulen des Jupitertempels (im Bild links hinten) erkennbar. Zur Anlage gehören
außerdem der Bacchustempel, der Venustempel und Reste des Merkurtempels. Die Tempel sind auf einem Fundament aus Steinquadern errichtet, die aus dem an der Südeinfahrt von Baalbek gelegenen Steinbruch gewonnen wurden.
Der im Vordergrund zu sehende Block wurde nicht mehr bis zur Terrasse von Baalbek transportiert. Mit den Maßen von 21 m x 4,8 m x 4,2 m und einer Masse von ca. 1200 Tonnen gilt dieser Stein als der größte in einem Steinbruch
heraus geschnittene Stein der Welt. Er trägt die Namen Hajar el Gouble (Stein des Südens) oder Hajar el Hibla (Stein der schwangeren Frau).
Dieser Stein und die anderen Quader der Terrasse von Baalbek geben den
Archäologen und anderen Wissenschaftlern und Ingenieuren große Rätsel auf. Es ist nämlich unklar, wie derartig große Steine gebrochen, transportiert und exakt in das Fundament eingepasst werden konnten. Dies gilt sowohl für die
technischen Möglichkeiten in der Antike als auch für die modernen Methoden der Gegenwart. Aus Ägypten und Mesopotamien sind Darstellungen bekannt, wie Steinblöcke mit Hilfe von Seilen, Holzrollen und Tausenden von Arbeitern
transportiert wurden. Aber diese Steine haben nur ein Zehntel der Masse der Steine von Baalbek. Außerdem wurden die kleineren Steine über eine ebene Strecke mit genügend Rangierraum transportiert. Das Gelände in Baalbek ist
dagegen ansteigend, zerklüftet und kurvig und bietet keinen Raum zum Manövrieren. Es lässt sich auch nicht nachweisen, dass das Gelände in antiker Zeit geebnet wurde. Weiterhin mussten die 1000 Tonnen schweren Steine gehoben
und im Fundament übereinander eingefügt werden. Dazu könnten theoretisch Rampen, Gerüste und Flaschenzüge, unterstützt von tausenden Menschen und Zugtieren verwendet worden sein. Als Beispiel wird die Errichtung des Ägyptischen
Obelisks vor dem Petersdom in Rom angeführt. Der Architekt Domenico Fontana richtete diesen 327 Tonnen schweren Stein in der Renaissance mit Hilfe von 40 riesigen Flaschenzügen, 800 Arbeitern und 140 Pferden auf. Allerdings
hatte er freies, ebenes Gelände. In Baalbek sind diese günstigen Bedingungen nicht gegeben. Selbst wenn es Rampen gab - warum sind diese heute nicht mehr vorhanden? Klar scheint zu sein, das die Terrasse von Baalbek nicht
aus römischer Zeit stammen kann. Es gibt keine römischen Quellen, die die Konstruktionsmethoden oder Daten und Namen der Gönner, Ingenieure, Architekten und Erbauer der Terrasse nennen. Die Monolithe des Trilithon (drei Blöcke
von jeweils über 1000 Tonnen Masse, die über sechs Blöcken an der Westseite der Terrasse aufgeschichtet sind) weisen keine Ornamente oder Strukturen auf, die Ähnlichkeit mit denen der römischen Epoche haben. Die Kalksteinblöcke
des Trilithon haben im Gegensatz zu den römischen Tempeln starke Spuren von Sanderosion, die auf eine frühere Entstehung deuten. Schließlich zeigen die Monolithe von Baalbek Ähnlichkeiten zu anderen Steinwällen aus nachweisbar
vor-römischer Zeit wie zum Beispiel der Akropolis in Athen, dem Fundament in Mykene, Delphi und auch in Südamerika wie Ollyantaytambo in Peru und Tiahuanaco in Bolivien.
Für alle Science Fiction Fans ist es natürlich ein
alter Hut: Die Terrasse von Baalbek und ähnliche Riesenquaderfundamente wurden von Außerirdischen gebaut, die in prähistorischer Zeit die Erde besuchten. Sie dienten als Startplatz für ihre Raumschiffe.
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