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Die runde Form des Tisches war selbst zu Zeiten Heinrich VIII. noch ungewöhnlich, denn sie hob die Standesunterschiede auf. An diesem Tisch
war jeder dem König gleichberechtigt. Üblich war sonst eine langgestreckte Tafel, an deren Kopfende der König saß. Ihm am nächsten nahmen die vornehmsten und einflussreichsten Adligen Platz und am unteren Ende saß der
unbedeutendere Teil des Adels. Man sprach auch von “unter dem Salz” oder “über dem Salz” sitzen, da das Salz in der Mitte der Tafel stand und so den Adel der Bedeutung nach in zwei Teile trennte.
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